lineThe Novel

http://pierre-marteau.com/novels.htmlline

Aramena,
Die durchlauchtigste Margaretha von Oesterreich (Hamburg, S. Heyl, 1716).

Aramena, Die durchlauchtigste Margaretha von Oesterreich (Hamburg, S. Heyl, 1716).

Die| Durchlauchtigste| MARGARE-|THA| von| Oesterreich/| In einer| Staats-und Helden-|Geschichte/| Der galanten Welt zu vergnüg-|ter Gemühts-Ergötzung| communiciret| von| ARAMENEN.| [rule]| HAMBURG,| In Verlegung Samuel Heyls.| 1716.

Description

frontispiece [Margaretha with royal ermine, frustrated between rocks, thunderstorm with lightening above her]/ [6] pp. dedication: Friderique Margarethe Töpffer à Wolffenbüttel/ [6] pp. preface/ p.[1]-294/ 8░.

Shelf-markslink

{3: AB:40.19/i,10; Beibd.1} {12: P.o.germ.47} {23: Lo.89}.

Bibliographical Reference

M. Bircher (1982), B 67. - Weber/ Mithal (1983), p.203.

History of Publication

Cf. Aramena, Die durchlauchtigste Margaretha von Oesterreich (1696).link

Self-classification

Titel: "Staats- und Helden-Geschichte"; Bl.4r: "Roman oder eine wahrhafftige Historie".

Remarks

Widmung und Vorrede zur weiblichen Verfasserschaft und zum "PrŠjudicium" unter dem das "schwächere Geschlecht" steht. Versuch, den Roman zu den gelehrten Schriften zu rechnen: kein Gelehrter könne der Scuderi und ihrer Clelie Ruhm versagen. Wahl des Sujets nach Meidung der "obscoenen Schrifften", wie Talander und Consorten sie verfaßt hätten. Das sodann erzählte Leben wird beengt vom tristen Gang der zu erzählenden Geschichte und all den nebenbei unterzubringenden Fakten: Margaretha wird drei Mal vom Vater, Kaiser Maximilian, verheiratet, ist stets trist ob des ihr schwanenden Unglücks. Ihre der Astrologie kundige Vertraute, Frau von Ravenstein, weiß immer, was geschehen wird. Der erste Gatte nimmt sie gar nicht erst, die beiden anderen sterben je allzurasch. Am Ende bleiben Margaretha 23 triste Jahre als Gouverneurin der Spanischen Niederlande. An Liebe enthaltend, was der Rahmengeschichte gefehlt haben mag eine breite Binnengeschichte p.23-103: die Ehe adeliger Gastgeber. Zudem als Binnengeschichte p.126-94: wie Margaretha zum Ehebündnis mit Carl von Frankreich kam, hier wird mühseligst Regierungsgeschichte Maximilians referiert, Margaretha bleibt außen vor.

o.s.