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Liebs-Geschichte des Herrn ***, Theil 1 (Franckfurt/ Leipzig: A. J. Felßecker, 1716).

Liebs-Geschichte des Herrn  [...] erster Theil (Franckfurt/ Leipzig: A. J. Felßecker, 1716).

Liebs-|Geschichte| des Herrn ***| d. i.| Wunderbare Würkung| der| SYMPATHIE,| oder| heimlichen| Natur-Triebs.| Erster Theil.| Aus dem Französischen übersetzt.| [line of typographical ornaments]| Franckfurt und Leipzig/| zu finden| bey Adam Jonathan Felßecker/| Anno 1716.

Description

frontispiece [allegorisch-antikes Schaubild auf Podest, Amor dieses beschriftend: "Wehr dich so lang du wilt| für süsser Liebes-Pein.| So wirst du doch zu-|letzt noch über-|wunden."]/ titlepage/ [12] pp. preface/ p.1-128/ 8.

Shelf-markslink

{3: AB:37.17/i,4}.

Bibliographical Reference

Weber/ Mithal (1983), p.258.

History of Publication

Cf. source: Les avantures de , ou les effets surprenans de la sympathie, 1-5 (1713/14).link

Remarks

Feinfühliges, raffiniert im Tempo variierendes, im erstaunlichsten Widerspruch aufgehängtes Erzählen: Adressatin ist eine Frau, die der Erzähler gerne zur Liebe bewegen wollte, dies jedoch gerade mit einer Geschichte, die belegen soll, wie wenig die einem heimlichen Natur-Trieb folgende Liebe dem Willen unterworfen werden kann (andere Arten der Liebe, wie die religiösen, werden mit der preface ausgeklammert). Clorantes - sein Vater soll im Tower hingerichtet worden sein, seine Mutter starb darüber - ist mit Rachegedanken auf dem Weg von Frankreich nach England. Clarice rettet sein Leben, er vermeint, sie zu lieben. Erst ein versehentlicher Blickkontakt mit Caliste zeigt ihm, was Liebe ist. Er muß Caliste folgen, Clarice hingegen ihm. Nach einem Unfall kommt er in die Obhut Perianders, des Mannes, der Caliste im Versuch, ihre Liebe zu erzwingen gefangenhält. Clarice geriet im selben Unfall in die Obhut des Piraten Turcamene. Clorantes befreit - die glücklicherweise ihn liebende - Caliste aus der Hand Perianders, verliert sie aber, und fällt selbst in die Hand Turcamenes, vor dem er nun Clarice retten muß. Eingeständnis ihr gegenüber: er kann sie, auch wenn er ihr sein Leben verdankt, nicht lieben. Sie will mit ihm Caliste suchen, und sich sein Vertrauen und seine Dankbarkeit verdienen. Fortsetzung: Anderer Theil (Franckfurt/ Leipzig: A. J. Felßecker, 1717).link

o.s.